#Flattenthecurve im Blickfeld-Stil

Die Kaffeemaschine steht still, doch das Blickfeld-Team gibt weiter Gas.

Dies sind wahrhaftig außergewöhnliche Zeiten. Auch wir bei Blickfeld haben uns in der letzten Zeit viele Gedanken darüber gemacht und Maßnahmen ergriffen, um unsere Mitarbeiter bestmöglich zu schützen und zudem dazu beizutragen, die Verbreitung des Covid-19 Virus zu verlangsamen. Doch wie ist dies realisierbar für ein Unternehmen, das an einem zentralen Standort nicht nur Abteilungen wie Software, Sales, HR und Marketing-Teams sitzen hat, sondern am gleichen Ort auch Produkte testet, kalibriert und weiterentwickelt? Wie können wir unserer sozialen Verantwortung in diesen besonderen Zeiten nachkommen, aber gleichzeitig unseren Betrieb sicherstellen?

Arbeiten am heimischen Schreibtisch

Home-Office ist natürlich die naheliegendste Maßnahme um den Kontakt zwischen Menschen herunterzuschrauben. Indem die Team-Mitglieder sich gar nicht erst nach draußen und etwa in die öffentlichen Verkehrsmittel begeben müssen, ist bereits ein wichtiger Schritt zur Kontaktvermeidung getan.

Was unkompliziert klingt, bedarf dennoch einiger Vorbereitung und Überlegungen. So müssen neben der entsprechenden Hardware zum Arbeiten am heimischen Schreibtisch ebenfalls die Kommunikationstools in Betrieb genommen werden, die Meetings und Absprachen weiterhin erlauben. Der Team-Spirit ist ein wichtiger Teil der Blickfeld-Kultur – es gilt also daher auch, diesen aufrecht zu erhalten. Wir tun dies mit regelmäßigen Video-Calls, auch mal nachmittags zu einer kurzen Kaffeepause oder einem Weißwurstfrühstück. So fühlt man sich im Home-Office nicht ganz so einsam.

Besondere Schutzmaßnahmen

Nun können nicht alle Blickfeld-Teams einfach ins Home-Office gehen. Viele der Kollegen arbeiten am Cube oder an seinen Bestandteilen selber und müssen daher ins Büro kommen, um die Labore und das Equipment nutzen zu können. Um hier den weiteren Betrieb zu ermöglichen, haben wir besondere Schutzmaßnahmen ergriffen und den persönlichen Kontakt zwischen Kollegen soweit wie möglich heruntergefahren. Diese Maßnahmen ermöglichen es uns, einerseits unsere Mitarbeiter und Kunden bestmöglich zu schützen, und andererseits unseren Betrieb aufrecht zu erhalten.

Digitales Meeting mit dem ganzen Team

Wir finden neue Wege, altbekannte Formate, die unser Arbeiten ermöglichen und ausmachen, nicht aus unserem Arbeitsalltag streichen zu müssen. Unsere täglichen Stand-up Meetings innerhalb der einzelnen Blickfeld-Teams finden über Video-Calls statt. Wir führen zu Hause Messungen mit Cubes durch. Wir nehmen an Panel-Diskussionen online teil. Wir planen Workshops digital und remote abzuhalten. Wir treffen uns wie gewohnt montagmorgens mit dem gesamten Blickfeld Team – momentan digital in einem großen Video-Call. Beeindruckend mit annähernd 100 Teilnehmern.

Diese Maßnahmen ändern unsere tägliche Arbeit drastisch, auch unsere heiß geliebte Kaffeemaschine ist abgeschaltet, damit kein geselliges Beisammensein in der Küche entsteht. Trotzdem, oder gerade deswegen, sind wir begeistert, wie konstruktiv unser gesamtes Team mitzieht und es möglich macht, den Betrieb trotz dieser Einschnitte aufrecht zu erhalten.

#flattenthecurve

LiDAR Start-up Blickfeld schließt Series-A-Finanzierung unter Beteiligung von Continental und Wachstumsfonds Bayern ab

München. Das Münchener LiDAR Start-up Blickfeld hat seine Series-A-Finanzierung abgeschlossen. Die Venture Capital Einheit von Continental führt die Finanzierungsrunde zusammen mit dem Wachstumsfonds Bayern, der von Bayern Kapital verwaltet wird, an. Auch die bestehenden Investoren Fluxunit – OSRAM Ventures, High-Tech Gründerfonds, TEV (Tengelmann Ventures) und Unternehmertum Venture Capital Partners bekräftigen ihr Engagement. Blickfeld plant, die neuen finanziellen Mittel für das Hochfahren der Serienproduktion, die Qualifizierung ihrer LiDAR-Sensoren für den Automobilmarkt sowie die Stärkung der Anwendungsentwicklung und des Vertriebs für industrielle Märkte einzusetzen.

Blickfeld entwickelt und produziert LiDAR (Light Detection and Ranging)-Sensoren und Software für die Umfelderfassung. Der von Blickfeld entwickelte Solid-State-Sensor liefert hochauflösende, dreidimensionale Umgebungsdaten und sticht durch seine hohe Leistung selbst bei widrigen Umweltbedingungen sowie seine kleine Baugröße hervor. Blickfelds patentierte Technologie ist besonders vorteilhaft bezüglich ihrer Industrialisierbarkeit und ermöglicht eine hochautomatisierte Produktion der Geräte, sodass das Unternehmen den automobilen Massenmarkt bedienen kann. Die Sensoren finden unter anderem im autonomen Fahren sowie in Smart City-, Industrie- und Security-Lösungen Verwendung.

Die Series-A-Finanzierung ermöglicht Blickfeld das Hochfahren der Serienproduktion. „Die Sicherheit autonomer Fahrzeuge basiert auf LiDAR-Sensorik. Wir sehen uns hier einmalig positioniert, da sich unsere Technologie durch Massenmarktfähigkeit und Industrialisierbarkeit abhebt“, so Blickfeld-Mitgründer Florian Petit. „Doch der Mobility-Bereich ist nicht das einzige Einsatzgebiet für unsere LiDAR-Sensoren und Erkennungssoftware: Zahlreiche weitere erfolgreiche Kundenprojekte in der Logistik, Smart City oder Security bestätigen unseren Ansatz ebenso wie das finanzielle Engagement der Venture Capital Einheit von Continental, Bayern Kapital und unserer bisherigen Investoren. Wir freuen uns, nun die nächsten Schritte in den Serieneinsatz zu gehen.“

Nils Berkemeyer, Venture Capital Manager bei Continental, erklärt: „Mit einem sektorübergreifenden Nutzenversprechen, i.e. Zuverlässigkeit, Leistungsstärke und Skalierbarkeit, adressiert Blickfeld neben dem Automotive Bereich gleich mehrere Wachstumsmärkte. Besonders beeindruckend ist dabei die fortgeschrittene Technologiereife, die das Team in sehr kurzer Zeit erreicht hat. Mit der Unterstützung von starken Venture-Capital-Investoren und Branchenexperten ist Blickfeld nun bestens positioniert, um sich weltweit als Schlüsselanbieter für optische Sensorik zu etablieren.“

Das von Dr. Mathias Müller, Dr. sc. Florian Petit und Rolf Wojtech gegründete Start-up Blickfeld ist in seinem dreijährigen Bestehen auf ein Team von inzwischen über 100 Personen gewachsen. In den nächsten Monaten soll insbesondere das Anwendungsentwicklungs- und Vertriebsteam weiter ausgebaut werden, damit das Unternehmen neben dem Automobilmarkt auch verstärkt Potentiale in Industrieanwendungen verfolgen kann. Zudem wird sich das Blickfeld-Team in der kommenden Zeit auf die Qualifizierung der Kernkomponenten seines LiDAR-Sensors für den Automobilmarkt konzentrieren und die Produktion weiter ausbauen.

Das war die CES 2020

Der Blick zurück: Das war 2019

Müssten wir 2019 einen Titel geben, wäre dieser „Wachstum“: Unsere Produktfamilie ist gewachsen, wir haben unsere Produktion aufgebaut und unser Team deutlich vergrößert. Und für 2020 ist kein Ende des Wachstums in Sicht!

Bevor 2019 sich aber vollends verabschiedet, wollen wir einen Blick auf die Ereignisse der letzten zwölf Monate werfen. Das war 2019 für Blickfeld:

Aus eins mach zwei

Sicherlich einer der wichtigsten Schritte in diesem Jahr war für uns die Erweiterung unserer Produktfamilie um den Long-Range Sensor, den Cube Range. Damit können wir im automobilen Bereich nun eine volle LiDAR-Suite anbieten: Der „Familienälteste“ Cube deckt mit einem weiten Field of View die mittlere und nähere Fahrzeug-Umgebung ab – dies ist besonders wichtig für innerstädtische Fahr Szenarien, in denen viele Verkehrsteilnehmer involviert sind, die alle vom Sensor detektiert werden müssen. Der Neuzuwachs Cube Range ergänzt den Cube hierbei um die Long-Range Detektion, die in großer Entfernung auf dunkle Objekte zuverlässig und in hoher Auflösung erkennt. Beide zusammen werde im Januar auf der CES in verschiedenen Demos zu sehen sein.



Blickfeld on Tour

Das Blickfeld-Jahr startete in Las Vegas auf der CES und auch gerade stecken wir wieder mitten in den Vorbereitungen für die Messe Anfang Januar. Auf der CES 2019 war Blickfeld gleich auf mehreren Ständen zu finden, unter anderem bei Leddartech, LiteOn und Koito. Wir sind begeistert in die CES-Welt eingetaucht – unser Fazit: All autonomous everything. Hier geht es zu unserem Bericht zur CES 2019.

Doch die CES war nicht die einzige große Messe, auf der Blickfeld dieses Jahr vertreten war. Branchentreffs wie die AutoSens in Detroit oder Brüssel und die IAA in Frankfurt durften im Blickfeld’schen Veranstaltungskalender ebenfalls nicht fehlen. Hinzu kamen zahlreiche weitere Events auf der ganzen Welt, auf denen wir Blickfeld repräsentiert haben oder auch unsere LiDAR-Experten haben sprechen lassen.

Blickfeld sparkles

Es ist immer wichtig zu wissen, dass wir mit unserem Produkt und unserer Strategie auf dem richtigen Weg sind. Dass wir dieses Jahr wichtige Awards und Preise gewonnen haben, bestätigt uns: Die Mobilität der Zukunft rückt immer weiter in den Fokus und sie betrifft uns alle. Umso mehr haben wir uns über jeden einzelnen Preis gefreut! Besonders hervorheben möchten wir den deutschen Innovationspreis, den European Start-up Prize for Mobility, den Start me up Gründerpreis und ganz frisch den deutschen Digitalpreis „The Spark“, verliehen unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

start me up 2019

Blickfeld gewinnt den Deutschen Innovationspreis

Chip Production

Ready to ramp up

2019 war zudem auch ein wichtiges Jahr auf dem Weg in die Serienproduktion unserer LiDAR-Sensoren. Wir haben uns mit einem Produktionspartner zusammengetan, der viele Jahre Erfahrung in der Fertigung von optoelektronischen Produkten im Automotive-Sektor mitbringt und mit dem wir gemeinsam eine hochautomatisierte Produktionslinie aufgebaut haben.

Das Fahrzeugdesign im Blick

Seit Ende Mai ist es offiziell: Wir arbeiten mit dem japanischen Tier One Automobil-Zulieferer Koito gemeinsam daran, unseren solid-state LiDAR in Auto-Scheinwerfer zu integrieren. Ziel ist es, den Sensor in ein bereits bestehendes Fahrzeugteil einzubauen, damit das Fahrzeugdesign nicht gestört wird.

team

Ein Ende des Wachstums ist nicht in Sicht

Unsere Gesamt-Teamgröße ist um ein unglaubliches Drittel angestiegen! Im Januar konnten wir mit insgesamt 61 Kolleginnen und Kollegen bereits eine beachtliche Teamgröße vorweisen für ein nicht einmal zwei Jahre altes Start-up. Beenden werden wir 2019 mit 99 Mitarbeitern im Team. Gut, dass wir Ende letzten Jahres in weiser Voraussicht unser Büro im Herzen Münchens vergrößert haben.

Wir sind bereit für 2020!

Wir freuen uns wahnsinnig über die erzielten Ergebnisse, sind unserem Team sehr dankbar für den unermüdlichen Einsatz und blicken der weiteren guten Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Partnern im nächsten Jahr freudig entgegen.

Deutscher Digitalpreis „The Spark“ geht an LiDAR-Entwickler Blickfeld

Das Münchener Start-up wird mit dem von Handelsblatt und McKinsey verliehenen Digitalpreis „The Spark“ für seine zukunftsweisende Technologie ausgezeichnet

München. Blickfeld, ein führender Anbieter von Solid-State-LiDAR-Technologie, erhält den vom Handelsblatt und McKinsey verliehenen deutschen Digitalpreis „The Spark“. In einem 90-sekündigen Pitch stellte Mitgründer Rolf Wojtech am Donnerstagabend dem anwesenden Publikum eindrucksvoll die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der skalierbaren Solid-State LiDAR-Sensoren vor. Ende September hatte das Münchener Start-up der elfköpfigen Jury bereits ausführlich Blickfelds Technologie erläutert und sich damit gegen die weiteren neun Finalisten des Wettbewerbs durchgesetzt.

Die Jury, die sich aus Experten aus verschiedenen Industriezweigen zusammensetzt, unter ihnen der letztjährige Spark-Gewinner Magazino, begründete ihre Entscheidung damit, dass Blickfeld eine „potenzielle Zukunftstechnologie von entscheidender Bedeutung für die Automobilindustrie“ entwickle. Sie hatten die von den Finalisten vorgestellten Lösungen unter den Gesichtspunkten Neuartigkeit, Skalierbarkeit und Kundennutzen bewertet.

„Wir haben bei der Jurysitzung die anderen Finalisten kennen gelernt und haben höchsten Respekt vor jedem einzelnen dieser Start-ups“, so Mathias Müller, CEO von Blickfeld. „Dass die Jury uns als Gewinner des diesjährigen Digitalpreises „The Spark“ ausgewählt hat, erfreut uns sehr. Wir sehen die Entscheidung zudem als weitere Bestätigung der Signifikanz von LiDAR-Technologie für das autonome Fahren. Mit dieser Bekräftigung im Rücken setzen wir weiterhin alles daran, die Mobilität der Zukunft mit unseren Blickfeld-Sensoren zu ermöglichen.“

Beim deutschen Digitalpreis „The Spark“ zeichneten das Handelsblatt und McKinsey, unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, die Vordenker und Unternehmer der Zukunft dieses Jahr bereits zum vierten Mal aus. Prämiert werden Konzepte, die innovativ sowie skalierbar sind und bereits erfolgreich getestet wurden.

 

Blickfeld stellt auf der CES 2020 seine komplette automobile LiDAR-Suite vor

Die Live-Demos in Las Vegas zeigen unter anderem den CES 2020 Innovation Awards Honoree, Blickfeld Cube

München – Blickfeld, ein führender Anbieter von Solid-State-LiDAR-Technologie, stellt auf der CES 2020 in Las Vegas die Leistungsfähigkeit seiner LiDAR-Sensoren unter Beweis. Das Münchner Start-up zeigt eine Live-Demo seiner LiDAR-Suite, bestehend aus den beiden Blickfeld-Sensoren Cube und Cube Range, im Ausstellungsbereich Smart City im Westgate, Stand 1304, sowie in einer Live-Demonstration im Fahrzeug.

Die Besucher können sich von den unterschiedlichen Leistungsmerkmalen der beiden Blickfeld-Sensoren selbst überzeugen. Cube und Cube Range ergänzen sich mit ihren speziellen Eigenschaften und bilden gemeinsam eine vollständige automotive LiDAR-Suite ab: Der Cube bietet ein breites Sichtfeld und eignet sich damit hervorragend für den Einsatz im Stadtverkehr. Die jüngste Ergänzung des Produktportfolios von Blickfeld, der Cube Range, auf der anderen Seite, wurde mit einer hohen Reichweite entwickelt, um Objekte in größerer Entfernung zu detektieren. Damit eignet er sich besonders gut für Fahrten mit hoher Geschwindigkeit, etwa auf der Autobahn. Der Cube Range wird in Las Vegas erstmals in Aktion zu sehen sein, wenn Blickfeld den Long-Range-Sensor auf der CES offiziell vorstellt. Diese Funktionen werden in den Live-Produktdemos am Stand und auf den Straßen rund um das Convention Center von Las Vegas in einer Live-Autodemo gezeigt.

Blickfeld gibt außerdem bekannt, dass sein Solid-State-LiDAR-Sensor “Blickfeld Cube” von der Consumer Technology Association (CTA) als CES 2020 Innovation Awards Honoree ausgezeichnet wurde. Die CES Innovation Awards prämieren Design und Engineering für Produkte der Verbrauchertechnologie in verschiedenen Kategorien. Der Cube wurde in der Kategorie Vehicle Intelligence and Transportation ausgezeichnet.

“Wir sind sehr stolz darauf, im Januar eine so starke Präsenz auf der CES zu haben und zudem als CES Innovation Award Honoree ausgezeichnet worden zu sein”, so Blickfeld CEO Mathias Müller. “Der Stand und die Demos spiegeln unsere Reise der letzten Monate wider. Wir blicken auf einige wichtige Meilensteine im Jahr 2019 zurück: Die Vorstellung unseres Long-Range-LiDAR, unser Schritt in die Serienproduktion des Cube, die Zusammenarbeit mit mehreren Tier-1-Herstellern, darunter Koito – der Start ins Jahr 2020 mit einer herausragenden Präsenz auf der CES reiht sich nahtlos ein. Und ohne zu viel zu verraten, kann ich versprechen, dass der Blickfeld-Stand ein Blickfang sein wird, selbst abseits unserer Punktwolken.”

Der Blickfeld Cube wurde als CES 2020 Innovation Awards Honoree ausgezeichnet

Der Blickfeld Cube wurde als CES 2020 Innovation Awards Honoree ausgezeichnet

Blickfeld stellt neuen LiDAR-Sensor mit hoher Reichweite vor

Cube Range erkennt Hindernisse in bis zu 250 Metern Entfernung

München – Blickfeld, ein führender Anbieter von Solid-State-LiDAR-Technologie, stellt das neueste Mitglied seiner Produktfamilie vor. Mit dem Cube Range bringt das Münchener Unternehmen einen MEMS-basierten LiDAR-Sensoren für eine erweiterte Erkennung von Objekten in bis zu 250 Metern Entfernung auf den Markt.

Der Blickfeld Cube Range Sensor wurde als robuster und leistungsstarker 3D Solid-State LiDAR für den Massenmarkt konzipiert. Er verfügt über eine Reichweite von 150 Metern bei 10 Prozent Reflektivität; eine Reichweite von bis zu 250 Metern ist bei höherer Reflektivität problemlos möglich. Zudem überzeugt der Cube Range mit einer Auflösung von 0.18°.

Dank der bewährten Blickfeld-Technologie ist eine kostengünstige und skalierbare Produktion des Sensors möglich. Den Kern dieser Technologie stellt ein proprietärer MEMS-Spiegel aus Silizium dar, der in einen koaxialen Aufbau auf Basis kommerzieller Standardkomponenten eingebettet ist.

Zuverlässige und detaillierte Sammlung von 3D-Daten auf Autobahnfahrten

Der Cube Range bedient mit der hohen Auflösung und der hohen Reichweite den Bedarf, sich bewegende Objekte mit großer Genauigkeit zu erfassen. Durch die exakte Erzeugung einer dichten 3D-Punktwolke und die anschließende Auswertung mit Hilfe des Blickfeld Software-Stacks in Echtzeit liefert das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Ermöglichung des autonomen Fahrens. Die Blickfeld-Technologie stellt dabei sicher, dass das Umfeld auch bei Dunkelheit, Nebel oder starker Sonneneinstrahlung präzise erkannt werden kann.

„Mit dem Blickfeld Cube Range haben wir einen außergewöhnlichen LiDAR entwickelt, der sich dank seiner herausragenden Eigenschaften besonders für Fahrten mit Autobahntempo eignet, da er auch unter diesen Bedingungen zuverlässige Umgebungsbilder liefert“, so Dr. Mathias Müller, Mitgründer und CEO von Blickfeld. „Autonome Fahrzeuge sind aber nur ein Anwendungsbeispiel für unsere LiDAR-Sensoren. Wir sehen auch in anderen Bereichen wie etwa im Security-, Agrar- oder Smart City-Umfeld viel Bedarf. Daher sind wir umso erfreuter, dass der Cube Range sich bereits in verschiedenen Projekten bewährt hat und noch 2019 käuflich zu erwerben sein wird.“

 

 

start me up 2019

LiDAR-Vorreiter Blickfeld setzt sich bei Deutschlands höchstdotiertem Gründerpreis gegen 1.200 Teilnehmer durch

Jury um deutsche Silicon-Valley-Legende Andreas von Bechtolsheim zeichnet Münchener Start-up bei Gründerwettbewerb „Start me up!“ aus

München. Blickfeld, ein führender Anbieter von Solid-State-LiDAR-Technologie, erhält vom Wirtschaftsmagazin BILANZ den mit 100.000 Euro dotierten Hauptpreis des „Start me up!“ Gründerwettbewerbs. Damit setzt sich das Münchener Start-up gegen insgesamt 1.200 Bewerber durch, von denen zehn ins Finale eingezogen waren.

Der Vorsitzende der Jury war in diesem Jahr Andreas von Bechtolsheim, Multigründer und legendärer Silicon-Valley-Investor, unter anderem bei Google. Von Bechtolsheim begründet die Entscheidung der zehnköpfigen Jury: „LiDAR-Sensoren machen das Autofahren sicherer, da sie Gefahren schnell und präzise erkennen. Das Besondere an den Blickfeld-Sensoren ist dabei ihre kleine Form: Sie können direkt in Scheinwerfer und Rückspiegel integriert werden und sind gleichzeitig sehr fortschrittlich, was Reichweite, Auflösung der Bilder und Sichtfeld angeht.“

Blickfeld-CEO Dr. Mathias Müller sieht die Auszeichnung als zukunftsweisend an: „Die Mobilität der Zukunft ist ein Thema, das viele Menschen beschäftigt und uns letztendlich alle betrifft – unser Gewinn des „Start me up!“-Gründerpreises ist ein weiteres eindeutiges Zeichen dafür! Wir sehen uns in unserer Vision bestätigt, diese Mobilität von morgen mit unseren Sensoren effizienter und vor allem sicherer zu gestalten.“

BILANZ zeichnet bereits seit 2015 im Rahmen des „Start me up!“ Gründerpreises die besten Geschäftsideen und Innovationen aus und ist damit zu einem wichtigen Wettbewerb in Deutschland geworden. Die diesjährigen Preisträger wurden am 03. Juli im Rahmen des Technologie-Festivals TOA in Berlin in einer feierlichen Verleihung ausgezeichnet.

Gewinnerfotos der ersten drei Plätze, Moderator, Klaus Boldt und Arno Balzer

cube in hand

Blickfeld und Koito entwickeln zukunftsweisende Technologien für die vollständige Integration von LiDAR-Sensoren in Scheinwerfer

München, Deutschland und Tokio, Japan. Blickfeld, ein führender Anbieter von Solid-State-LiDAR-Technologie, und Koito Manufacturing, der weltweit führende Anbieter von Fahrzeugaußenbeleuchtung, geben heute bekannt, dass sie an der Entwicklung eines LiDAR-Sensors arbeiten, der sich vollständig in Scheinwerfer integrieren lässt.

Die Integration von Blickfelds LiDAR in Koito-Scheinwerfer ermöglicht Automobilherstellern eine Echtzeit-3D-Kartierung und Objekterkennung, Klassifizierung sowie Tracking, ohne das Design des Fahrzeugs zu beeinträchtigen. Dies stellt einen beispiellosen Fortschritt im Bereich der serienmäßigen Fahrerassistenzsysteme (ADAS) und dem autonomen Fahren dar.

Mit der von Blickfeld für den Massenmarkt entwickelten 3D-Solid-State-LiDAR-Technologie werden die höchsten Leistungsanforderungen im Automobilbereich erfüllt. Das Herzstück des Blickfeld LiDAR ist dabei ein speziell für LiDAR-Anwendungen entwickelter MEMS-Spiegel aus Silizium.

Dr. Mathias Müller, Mitgründer und CEO von Blickfeld: „Mit seiner renommierten Expertise und starken Marktposition ist Koito ein ausgewiesener Pionier auf dem Gebiet der Autoscheinwerfer. Wir arbeiten seit Anfang 2018 sehr erfolgreich mit dem Koito-Team zusammen und freuen uns darauf, die nächste Generation von Beleuchtungsprodukten zu entwickeln”.

Yuji Yokoya. Executive Vice President von Koito: „Koito war auf der Suche nach innovativer, leistungsstarker LiDAR-Technologie aus aller Welt. Wir sehen Blickfeld hier als eines der vielversprechendsten Unternehmen seiner Branche“.

Prize ceremony EUSP 2019

Blickfeld is among the 10 Winners of the European Startup Prize for Mobility

The second European Startup Prize for Mobility (EUSP) has revealed the 10 winning companies in its 2019 awards that are creating a new transport landscape for European travellers. Companies that received the prize in the presence of awards sponsor Prince Albert of Monaco ranged from e-cargo bike manufacturers to autonomous vehicle technology providers.

The EUSP was launched by Karima Delli, chairwoman of the European Parliament Committee on Transport and Tourism, and co-founded by Boston Consulting Group and Via ID.

Delli said: “We envisaged the EUSP as a response to global mobility challenges. An increased number of mobility startups took up the challenge this year, reassuring us in our belief that Europe can be the continent for innovation and helping our talent to work towards a better quality of life for all”.

Of the 570 startups that entered the awards, only 50 made it to the final, with 10 winners selected, including one chosen by public vote. The winning startups receive prizes including a European tour of five major technology hubs to meet potential investors and future clients.

Jean-François Dhinaux, Via ID strategy director, who is also an EUSP co-founder, added: “Due to the diversity and maturity of the projects, the second edition of the EUSP is a strong indication of a dynamic mobility market in Europe.”

Blickfeld at the EUSP for mobility

Blickfeld founder Florian Petit, Karima Delli chairwoman of the European Parliament Committee on Transport and Tourism, Luisa Martens from Blickfeld

EUSP winners 2019

Blickfeld – technology provider for autonomous mobility
Blickfeld LiDAR products meet the highest performance requirements at the cost and size needed for mass market adoption. Due to its range of configurable features, the German company’s technology provides solutions for multiple use-cases.

Cargoroo – shared e-cargo bikes
Dutch company Cargoroo offers shared electric cargo bikes in urban neighbourhoods. Its shared e-cargo bikes are a potential solution to moving people and cargo around congested cities, offering a sustainable and fast alternative to car ownership and city logistics.

Cityscoot – free floating electric scooters
Since 2016, Cityscoot has grown a fleet of 5,000 scooters in Paris, Nice, Milan and Rome. Users find a scooter nearby using a smartphone app and unlocks it with a four-digit code. The French company’s software includes insurance coverage and a free rental period.

Einride – all-electric autonomous vehicle services
Swedish company Einride provides all-electric, autonomous vehicles, or “T-pods”. The electrically-powered T-pod can be remote-controlled by an operator but is predominantly autonomous, which means it offers an increased load capacity, improved safety and lower operating costs.

Geovelo – software platform for cyclists
Geovelo is a French cycling-focused software platform, providing navigation and tracking software that offers real-time GPS navigation, with the option to report issues during a ride and check availability of free-floating bikes nearby. The company also provides a dashboard allowing local authorities to access data about the use bicycles in cities.

K-Ryole – electric bike trailer
K-Ryole is an electrically-assisted bike trailer, allowing riders to carry up to 250kg, enabling zero-emission delivery services for congested and polluted cities.

Karhoo – global marketplace for taxi and private hire vehicles
Karhoo is the a global marketplace for taxi and private hire vehicles. It connects thousands of fleets and their drivers to customer-facing companies. For example, if you are a hotel booking website wishing to provide your clients with transfers to their hotels, Karhoo allows you, through one contract, to offer a service.

OpenAirlines – eco-flying fuel cost killer
French company SkyBreathe offers an eco-flying solution that reduces aircraft fuel consumption by 2-5% without modifications, using software to guide pilots. Last year, it helped more than 30 airlines save $100 million and 400,000 tons of carbon dioxide.

Shotl – mobility platform for public transport operators
Shotl is a Spanish mobility platform for transport operators, local authorities, corporations and business parks that matches multiple passengers headed in the same direction with a vehicle. Shotl mobility software helps public transport operators manage and dispatch efficient on-demand transportation services.

TWAICE – predictive battery analytics software
TWAICE supports enterprises across industries with predictive battery analytics software. The German company allows its customers to develop and use battery systems more efficiently and sustainably while making them more reliable and durable. Precise predictions of battery conditions and aging significantly optimize battery development and use.