Teststrecke „Erste Meile“ des IN2Lab Projekts als Absicherungssystem für automatisiertes Fahren feierlich eröffnet

Im Rahmen des Forschungsvorhabens IN2Lab arbeitet Blickfeld mit Projektpartnern wie Audi, Continental, Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI und der Technischen Hochschule Ingolstadt daran ein System zu entwickeln, das automatisiertes und autonomes Fahren mit infrastrukturseitig erfassten Umgebungsinformationen absichert.

Die Eröffnung der Strecke vergangene Woche markiert den Beginn der nächsten Projektphase, in der es um die Optimierung und Validierung des entwickelten Systems gehen soll. Der 1,7 Kilometer lange öffentliche Straßenabschnitt, der dem Projekt als Teststrecke dient, verbindet Audis Technologiepark IN-Campus mit der Autobahn A9. Masten, die entlang der Strecke aufgestellt sind, wurden in den vergangenen zwei Jahren mit LiDAR- und Radar-Sensoren sowie Kameras ausgestattet.

Blickfeld hat für diesen Einsatz seine LiDAR-Sensoren auf die Anforderungen abgestimmt weiterentwickelt und liefert mit den vom LiDAR generierten 3D-Daten eine wichtige Komponente für die Erfassung und Klassifizierung von vorbeifahrenden Fahrzeugen ebenso wie von weiteren Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern oder Radfahrern.

Die kürzlich eröffnete Teststrecke; eingezeichnet sind die so genannten Road Side Units, die mit LiDAR- und Radar-Sensorik sowie Kameras ausgestattet sind

Die von den Sensorsystemen erfassten Daten werden an eine Leitstelle („Mission Control Center“) im IN Campus übermittelt, wo die Daten fusioniert und auswertet werden. Die somit gewonnenen Informationen werden an automatisierte Testfahrzeuge auf der Strecke übermittelt, um diese zusätzlich zu den Informationen der im Fahrzeug verbauten Sensorik mit Umgebungsdaten abzusichern. Somit ermöglicht das Projekt das sichere Testen von autonomen Fahrfunktionen im Realverkehr.

Markus Blume, bayerischer Wissenschaftsminister, bei der Eröffnungsfeier an der Technischen Hochschule Ingolstadt

Markus Blume, bayerischer Wissenschaftsminister, bringt es bei der Eröffnungsfeier in der Technischen Hochschule Ingolstadt auf den Punkt: „In dem hochpotenten Industrieumfeld rund um Ingolstadt greift die Expertise von Wissenschaft und Wirtschaft ineinander wie Kolben und Zylinder, die Mobilitätsregion dient als Reallabor. Das sind hervorragende Bedingungen, die Mobilität der Zukunft auf die Straße zu bringen.“

An IN2Lab beteiligt sind neben Blickfeld, die Technische Hochschule Ingolstadt, Audi, Continental und das Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI.

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