„Blickfeld macht die Mobilität der Zukunft möglich“

Neuer COO und Geschäftsführer, Terje Noevig, im Gespräch

Blickfeld wächst immer weiter – und damit auch das Blickfeld Management-Team. Seit Juli 2020 steuert Terje Noevig als COO und Geschäftsführer die nächste Phase der Unternehmensentwicklung hin zur Industrialisierung und übersieht zudem das Automotive Business. Im Kennenlerngespräch hat uns Terje einige Fragen beantwortet.

1. Wie kommst du zu Blickfeld?

Ich habe das Blickfeld Gründer-Team bereits vor etwa zwei Jahren über einen Bekannten kennen gelernt und die Entwicklung anschließend eng verfolgt. Jetzt war der Zeitpunkt richtig, um die nächste Phase des Unternehmens zu starten – und dafür bin ich da!

2. Kannst du uns in ein paar Sätzen von dir und deinem Weg bisher erzählen?

Ich komme über verschiedene Stationen im operativen und strategischen Umfeld zu Blickfeld: Angefangen habe ich in der Strategieberatung und seitdem in verschiedene Positionen bei Osram und Siemens gearbeitet, in denen ich im Operativen entlang der gesamten Wertschöpfungskette Positionen inne hatte, aber auch Strategie, Marketing und Vertrieb, Akquisitionen sowie Börsengänge begleitet habe.

3. Was genau ist deine Rolle bei Blickfeld?

Ich bin COO und Geschäftsführer bei Blickfeld. In dieser Rolle kümmere ich mich um die Industrialisierung, also der Herstellung der Blickfeld-Sensoren. Das umfasst Bereiche wie Qualität, Einkauf, Produktion, Supply Chain und Projektmanagement. Zudem verantworte ich das Automobilgeschäft.

4. Wie teilst du dir die Aufgaben mit Blickfelds anderem Geschäftsführer, Mathias Müller?

Mathias und ich haben sehr klar aufgeteilte Aufgabenbereiche, die unserer Expertise und Erfahrung entsprechen: Er übersieht die Unternehmensentwicklung sowie die gesamte Entwicklung als auch das Industriegeschäft und ich verantworte die Industrialisierungsseite und Automotive.

5. Was war dein erster Eindruck von Blickfeld und was davon hat sich in den letzten Wochen bestätigt, was eher nicht?

sehr engagiert und motiviert ist – es macht wahnsinnig viel Spaß, bei Blickfeld zu arbeiten! Was mich von der ersten Begegnung mit Blickfeld an gereizt hat, ist die Technologie, die hinter den Blickfeld-Sensoren steht. Der technologische Ansatz hat sehr großes Potential – für die Automobilindustrie ebenso wie für zahlreiche weitere Branchen. Hautnah mitzuerleben, wie das Team diese Technologie weiter vorantreibt, ist toll!

Außerdem weiß bei Blickfeld jedes Team-Mitglied, dass es aktiv mitgestalten kann und dass mit jeder Entscheidung ein weiterer Baustein an das große Ganze drangesetzt wird – das ist ein entscheidender Unterschied zu größeren Unternehmen, in denen ich die letzten Jahre verbracht habe. Blickfeld befindet sich da grade in spannenden Überlegungen: Wie führt man auf der einen Seite Prozesse ein, die benötigt werden, um etwa mit den Kunden der Automobilindustrie zusammenarbeiten zu können, aber behält auf der anderen Seite das erfrischende und spontane, das in der DNA von Blickfeld verankert ist? Wie kann also der Übergang von der Start-up-Phase in die Industrialisierungsphase mit möglichst wenigen Einfluss auf die aktuelle Arbeitsweise geschafft werden? Eine sehr aufregende Phase, die ich mitbegleiten darf.

6. Wie sieht ein normaler Tag für dich bei Blickfeld aus?

Gibt es einen normalen Tag bei Blickfeld? Jeder Tag sieht ein bisschen anders aus, aber normalerweise besteht er aus einem Mix aus operativer und konzeptioneller Arbeit, Kunden- und Lieferantengesprächen sowie Organisations- und Prozessentwicklung. Was man heute entwickelt hat, wird morgen dann schon umgesetzt. Dabei ist die Abstimmung und Zusammenarbeit mit den Teams sehr wichtig, so dass alle im „Blickfeld-Schnellboot“ bleiben.

7. Wie sieht deiner Meinung nach die Mobilität der Zukunft aus?

Meine Kinder sind 8 und 10 Jahre alt und als ich ihnen versucht habe zu erklären, was Blickfeld eigentlich macht, haben ihnen die Vorteile vom autonomen Fahren gleich eingeleuchtet. Sie haben mir sofort eine Liste an Anforderungen gegeben, wie die Sitzverteilung in autonomen Fahrzeugen aussehen sollte und wo sie das Gepäck unterbringen würden, mit der klaren Aufforderung, diese Ideen an Blickfelds Kunden in der Automobilindustrie weiterzugeben.

Was ich damit sagen will: Die nächste Generation wird bereits eine völlig andere Sicht auf Mobilität haben und wir als Blickfeld sind Teil dieser Transformation. Heute sind 1,3 Milliarden Autos auf den Straßen; wenn jedes Fahrzeug, jeder Fahrer eine Stunde am Tag fährt, dann werden insgesamt 1,3 Milliarden Stunden am Tag verschwendet, die stattdessen für Freizeitaktivitäten oder produktives Arbeiten genutzt werden könnten. Das ist die Mobilität der Zukunft und Blickfeld trägt einen wichtigen Teil dazu bei, diese Mobilität möglich zu machen.

8. Kannst du uns einen Fun Fact über dich erzählen?

Um mich, als nicht-Ingenieur, der ich bin, zu fordern, suche ich jedes Jahr ein Projekt, um unseren Garten zu verschönern. Vor zwei Jahren habe ich eine Hütte für unsere Kinder auf Grundlage eines eigenen 3D-Powerpoint-Designs gebaut, letztes Jahr habe ich mit 2 Tonnen Steinen Wände im Garten gebaut und seit diesem Jahr verfügen wir über Strom und Beleuchtung. Ich spiele mit dem Gedanken nächstes Jahr eine Feuerstelle zu bauen, aber ich bin offen für Vorschläge!