Ziel: Ein Platz auf dem Treppchen der Formula Student

Blickfeld unterstützt das Elbflorace-Team der TU Dresden mit LiDAR-Sensoren

Seit 15 Jahren baut das Elbflorace-Team der TU Dresden Rennwägen, um an Formula Student Wettbewerben teilzunehmen – dieses Jahr das erste Mal mit dabei: Blickfeld Cube 1 LiDAR-Sensoren. Das Team hat sich über die Jahre stetig weiterentwickelt: 2010 wurde der erste Wagen mit Elektroantrieb gebaut, seit 2018 gibt es zudem auch immer einen autonomen Rennwagen. Dieses Jahr kann der Wagen zum ersten Mal in beiden Disziplinen antreten: Das Fahrzeug fährt mit elektrischem Antrieb – sowohl autonom, als auch mit Fahrer.

Wer steht hinter Elbflorace? Das Team setzt sich aus etwa 60 Studierenden zusammen, die parallel zum Studium den Rennwagen entwickeln. Finanziert wird das Projekt von der TU Dresden und Sponsoren, die mit Material, Finanzierung, Technologie oder Fachwissen unterstützen. Die Disziplinen des Teams reichen dabei von Management und Marketing über Chassis, Aerodynamics, Electric Drive und Powertrain bis zu Autonomous System. Letzteres hat sich in diesem Jahr für den Einsatz von Solid-State LiDAR-Sensoren von Blickfeld entschieden.

Alexander Phieler, Head of Autonomous System, erklärt wieso: „Wir setzen für unsere autonomen Fahrten auf SLAM, das bedeutet Simultaneous Localization and Mapping. Mit dem Blickfeld LiDAR konnten wir die Robustheit unseres Systems steigern und können zudem dank der hohen vertikalen Auflösung die Hütchen, die die Fahrbahn begrenzen, exakt detektieren.“ Neben LiDAR setzt das Team zudem auf Kameras und GPS. „Während der ersten Runde werden die Hütchen, erfasst und auf Basis dieser „Karte“ berechnen wir, wie das Fahrzeug fahren muss, um den Rennparkour möglichst schnell zu absolvieren.“

Konkret bedeutet das, dass die Daten der verschiedenen Sensoren ausgewertet und auf dieser Basis Lenkwinkel und Gas berechnet werden, mit denen das Fahrzeug möglichst schnell die Strecke abfahren kann. 

„An den Blickfeld-Sensoren überzeugt uns besonders die Möglichkeit, das Scanpattern frei konfigurieren zu können. Dies hilft uns bei der Optimierung unserer Anwendung sehr“, berichtet Phieler weiter. „Auch die intuitiv zu bedienende Software ist ein großer Pluspunkt, wenn es um die Fusion und Auswertung verschiedener Daten geht.“

Das Elbflorace-Team plant dieses Jahr an vier Wettbewerben der Formula Student in ganz Europa teilzunehmen. Der Rennwagen LizzE wird dazu aktuell noch zahlreichen Tests und weiteren Optimierungen unterzogen, bevor es auf die Rennstrecke gehen kann. Das Blickfeld-Team drückt auf jeden Fall fest die Daumen!

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