Blickfeld präsentiert neue 3D LiDAR-Sensoren für den Automobilmarkt auf der digitalen CES 2021

Vision Mini, Vision Plus und das MEMS-Scanning Modul 118 bilden die Produktriege für Automotive

LiDAR-Hersteller Blickfeld stellt auf der digitalen CES 2021 zum ersten Mal seine LiDAR-Produkte für den Automobilmarkt vor. Nachdem der Industrie-LiDAR „Cube 1“ seit 2020 kommerziell verfügbar ist, präsentieren die Münchener nun ihre LiDAR-Suite für den Automobilmarkt, bestehend aus einem Mid-Range und einem Long-Range Sensor. Zudem stellt Blickfeld sein MEMS-Scanning Modul 118als Produkt vor.

Der Mid-Range Sensor, Blickfeld Vision Mini, verfügt über ungewöhnlich kleine Abmaße, die je nach Kundenanforderung angepasst werden können. Beispielmaße von 5 cm x 5 cm x 5 cm verdeutlichen die Kompaktheit des 3D-LiDAR Sensors, der dank eben dieser elegant und effizient in Fahrzeuge integriert werden kann. Durch die Integration etwa in Außenspiegel, Scheinwerfer, Rückfahrleuchten sowie der A-, B- und C-Säulen wird ein 360° Rundum-Blick erreicht. Mit einem Sichtfeld von bis zu 107° und einer Reichweite von bis zu 150 Metern auf Fahrzeuge liefert der Sensor zuverlässige Daten für das automatisierte und autonome Fahren im Stadtverkehr. Der besonders flexible Produktaufbau ermöglicht den Einsatz mehrerer Sensoren pro Fahrzeug zu einem geringen Preis. Damit ermöglicht Blickfeld die Rundumsicht, die für den automatisierten Stadtverkehr sowie Roboterfahrzeuge ausschlaggebend sein wird.

Ergänzend zum Vision Mini, stellt Blickfeld zudem einen Long-Range LiDAR-Sensor für Automobilanwendungen, den Blickfeld Vision Plus, vor. Dieser ist für den Einsatz nach vorne und hinten im Fahrzeug vorgesehen und deckt die Detektion von kleinen Objekten in bis zu 200 Metern Entfernung ab. Gemeinsam ermöglichen Vision Mini und Vision Plus Automatisierung von Level 2+ aufwärts.

Platzierung von Blickfeld Vision Mini und Vision Plus am Fahrzeug für einen 360° Rundumblick

Beide Sensoren basieren auf der patentierten Blickfeld-Technologie und verfügen dementsprechend über die bewährten Eigenschaften wie ein anpassbares Field-of-View, konfigurierbares Scanmuster und gutes Signal-Rausch-Verhältnis dank koaxialem Aufbau. Der niedrige Stromverbrauch der Sensoren zahlt ebenso auf ihre Eignung für die Integration in autonome Fahrzeuge ein, wie ihre Robustheit und Produktionsskalierbarkeit.

Als drittes Produkt im Automobilportfolio stellt Blickfeld das MEMS-Scanning Modul 118 vor. Diese Laser-Scanning-Einheit verfügt über eine besonders große Apertur, weite Auslenkungswinkel und eine hohe optische Leistung. Die Einheit besteht aus einem siliziumbasierten Spiegelsystem für 2D- bzw. 3D-Scanning und einer entsprechenden Software Library für die individuelle Ansteuerung. Dabei kann sie für Laser mit verschiedensten Wellenlängen (z.B. 905 nm, 1550 nm) und in Time-of-Flight-Anwendungen ebenso wie in Geräten auf FMCW-Basis zum Einsatz kommen. Das Scanning Modul hat in internen und externen Testkampagnen seine Automotive-Eignung auf Basis von LV124 (Schock, Vibration und Temperatur) bewiesen.

„Die Strahlablenkung in lichtbasierter Sensorik ist eine Herausforderung für die wir eine einzigartige Lösung entwickelt haben“, so Terje Noevig, COO und Geschäftsführer bei Blickfeld. „Indem wir unser MEMS-Scanning Modul 118 als Produkt zur Verfügung stellen, hoffen wir, weitere Technologiefortschritte bei unseren Kunden zu ermöglichen. Vision Mini und Vision Plus stellen unsere Automotive-Suite für automatisiertes Fahren von Level 2-5 dar; sie ermöglichen Automation der Fahrfunktionen von langsamen Manövern in der Stadt bis zum Fahren mit Autobahngeschwindigkeit.“

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