Blickfeld LiDAR-Technologie erfasst Passagierströme am Flughafen Frankfurt

3D-Daten optimieren Passagier-Logistik und ermöglichen Vorhersage von Passagieraufkommen

Blickfeld, Hersteller von LiDAR-Sensoren und Perzeptionssoftware, gibt Umsetzung einer ersten Projektphase von einer Personenzählungsanwendung am Frankfurter Flughafen (FRA) bekannt. Gemeinsam mit Auswertungs-Experte Sensalytics setzt Blickfeld für die Fraport AG das Erfassen und Analysieren von Passagieraufkommen und -bewegungen in der Check-in Halle A im Terminal 1 um.  Mit Hilfe der leistungsstarken und präzisen LiDAR-Sensoren und der Zähl- und Tracking-Software von Blickfeld können erstmalig großflächig Passagierströme anonym erfasst werden. Dies könnte zukünftig zur Optimierung der Passagierlogistik beitragen und eine kurzfristige Vorhersage von Passagieraufkommen ermöglichen.

Anonymisiertes Erfassen von Passagierströmen durch LiDAR

Installiert hat der Flughafenbetreiber Fraport die industriellen Blickfeld LiDAR-Sensoren „Cube 1“ in Halle A des Terminals 1, um die Ein- und Ausgangszonen sowie Teile des Check-in Bereichs und den Wartebereich vor der Sicherheitskontrolle zu überblicken. Die Sensoren generieren Daten in so genannten Punktwolken, die ein genaues 3D-Abbild der Halle erzeugen und darin die Passagiere und ihre Bewegung anonymisiert erfassen. Die Perzeptions-Software des Münchener Unternehmens erlaubt es, Passagiere zu zählen sowie Bewegungen und Laufwege übergreifend für alle Sensoren zu analysieren. Der Vorteil: Umfassende Erkenntnisse über die Bewegung der Passagierströme in den Terminalbereichen.

Punktwolke, aufgenommen mit Cube 1 am Flughafen Frankfurt, gelbe Fläche markiert Zählzone

Verbesserung des Passagiererlebnisses

Ziel ist es, die Vorhersage des Passagieraufkommens an den Sicherheitskontrollen durch die zusätzlich erfassten Daten in der Check-in Halle zu verfeinern, sodass die Besetzung der Kontrollspuren noch besser an das tatsächliche Aufkommen angepasst und lange Wartezeiten vermieden werden können. LiDAR-Sensoren eignen sich hierfür außergewöhnlich gut, da sie keine personenbezogenen Informationen, sondern Abstandsdaten erfassen und somit jegliche Vorgaben des Datenschutzes erfüllen.

„Wir haben die Sensoren sowie den Blickfeld-Algorithmus in einer ersten Projektphase auf Herz und Nieren geprüft und sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden.“, erklärt Jennifer Berz, Projektleiterin im Bereich Strategie und Digitalisierungder Fraport AG. „Die Technik hat das Potential den Service für unsere Kunden weiter zu optimieren.“

„Über seine prominente Rolle in der Automobilindustrie hinaus ist LiDAR eine vielseitige Technologie, die in zahlreichen anderen Anwendungen ein höchstes Maß an Zuverlässigkeit ermöglicht.  LiDAR-Daten bieten eine neue Dimension von Präzision und Datenschutz, da die 3D-Abstandsdaten nicht nur höchste Genauigkeit, sondern auch absolute Anonymität ermöglichen. Das ist ein klarer Vorteil gegenüber anderer Sensorik, wie etwa Kameras“, so Dr. Florian Petit, Blickfeld-Gründer.

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