{"id":4272,"date":"2021-02-17T07:51:12","date_gmt":"2021-02-17T07:51:12","guid":{"rendered":"https:\/\/v220210444402149283.megasrv.de\/blog\/mit-den-lidar-mythen-aufgeraeumt-teil-1\/"},"modified":"2025-06-25T08:53:03","modified_gmt":"2025-06-25T08:53:03","slug":"mit-den-lidar-mythen-aufgeraeumt-1","status":"publish","type":"blog","link":"https:\/\/www.blickfeld.com\/de\/blog\/mit-den-lidar-mythen-aufgeraeumt-1\/","title":{"rendered":"Mit den LiDAR-Mythen aufger\u00e4umt \u2013 Teil 1"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Welt wird intelligenter und effizienter &#8211; dank Technologien wie LiDAR, die sich daher in den letzten Jahren immer gr\u00f6\u00dferer Beliebtheit erfreut. Doch trotz der wachsenden Bekanntheit der Technologie, halten sich einige LiDAR-Mythen, etwa \u00fcber die Relevanz und Leistung der Technologie, hartn\u00e4ckig. In diesem Artikel wollen wir sechs dieser Mythen diskutieren und sie aufkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1. Mythos: Die LiDAR-Technologie ist sehr kompliziert<\/h2>\n\n\n\n<p>LiDAR-Sensoren sind zwar recht komplex und bestehen aus verschiedenen Hardware-Komponenten, aber das zugrunde liegende Funktionsprinzip ist tats\u00e4chlich nicht zu kompliziert. Der Sensor arbeitet mit dem Laufzeitprinzip, \u00e4hnlich wie Flederm\u00e4use mit Schallwellen oder Radare mit Mikrowellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zerlegt man den Sensor in seine Komponenten Laser, Detektor und die Strahlablenkungseinheit (im Fall von Blickfeld sind dies die MEMS-Spiegel) und betrachtet diese einzeln, erscheint LiDAR nicht mehr so komplex: Die Laserquelle schie\u00dft Laserpulse aus, die von den Spiegeln auf die Szene abgelenkt werden, und der Detektor f\u00e4ngt anschlie\u00dfend das reflektierte Licht wieder auf. Die Zeit zwischen dem Aussenden und dem Zur\u00fcckkommen des Laserpulses wird gemessen und auf dieser Basis werden exakte Entfernungen berechnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Wiederholt man diesen Vorgang Tausende oder sogar Millionen Mal pro Sekunde, entsteht eine pr\u00e4zise 3D-Karte der Umgebung in Echtzeit. Diese 3D-Karte enth\u00e4lt Daten, die sich leicht analysieren und f\u00fcr eine Vielzahl an Anwendungen, wie etwa Alarmgenerierung bei Eintritt in eine Sicherheitszone, nutzen lassen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die LiDAR-Technologie wurde in den<a href=\"https:\/\/www.blickfeld.com\/de\/blog\/geschichte-der-lidar-technologie\/\" target=\"_blank\" data-type=\"blog\" data-id=\"4212\" rel=\"noreferrer noopener\"> fr\u00fchen 1960er Jahren<\/a> nach der Erfindung des gepulsten Lasers entwickelt, der Lichtimpulse anstelle einer kontinuierlichen Welle aussendet.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr \u00fcber die LiDAR-Technologie und ihre Funktionsweise erfahren Sie in <a href=\"https:\/\/www.blickfeld.com\/de\/blog\/was-ist-lidar\/\">diesem Artikel.<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large is-resized is-style-default\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.blickfeld.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/9_Blickfeld-LiDAR-concept.jpg\" alt=\"Nummer 1 der LiDAR-Mythen: Die Technologie ist zu komplex. Hier ist das Funktionsprinzip vereinfacht erkl\u00e4rt. \" class=\"wp-image-12179\" style=\"width:773px;height:432px\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Funktionsprinzip des LiDAR<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br>2. Mythos: Autonomes Fahren kann ohne LiDAR-Sensoren umgesetzt werden<\/h2>\n\n\n\n<p>2019 hat Elon Musk ber\u00fchmterweise auf einer Konferenz den Satz gesagt, dass LiDAR eine Kr\u00fccke sei und den Nutzen der Technologie f\u00fcr autonome Fahrzeuge g\u00e4nzlich verneint, was f\u00fcr viel Verwirrung und Aufregung rund um das Thema sorgte. Musk, und damit Tesla, setzt auf Kameras und erg\u00e4nzende intelligente Algorithmen, die die Kamerabilder auswerten. LiDAR Daten sind f\u00fcr Musk damit \u00fcberfl\u00fcssig.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend Kameras f\u00fcr das Farbsehen und etwa das Erkennen von Stra\u00dfenschildern und \u00e4hnlichem ben\u00f6tigt werden, birgt ihre Eigenschaft, nur 2D-Daten zu erfassen, Gefahren: Sie sind anf\u00e4llig f\u00fcr optische T\u00e4uschungen und die Fehleinsch\u00e4tzung von Entfernungen. Wie einige tragische F\u00e4lle gezeigt haben, k\u00f6nnen diese Fehler gef\u00e4hrlich und <a href=\"https:\/\/www.wired.com\/2016\/06\/teslas-autopilot-first-deadly-crash\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">sogar t\u00f6dlich<\/a> sein.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz dazu erfassen LiDAR-Sensoren ihre Umwelt, und damit Entfernungen und Dimensionen, zuverl\u00e4ssig in 3D, sodass kein Raum f\u00fcr Interpretation bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese pr\u00e4zisen 3D-LiDAR-Daten helfen in Situationen, in denen Kameras &#8222;blind&#8220; werden k\u00f6nnen, z. B. bei starker Ver\u00e4nderung von Lichtverh\u00e4ltnissen nach der Ausfahrt aus einem Tunnel oder bei der Erkennung von Objekten, die durch Hindernisse teilweise verdeckt werden. Zudem reichen die von Kameras generierten 2D-Daten in ihrer Detailtiefe nicht aus, um mit ihnen Machine Learning (ML) Algorithmen f\u00fcr das autonome Fahren zu speisen. Selbstlernende Algorithmen erm\u00f6glichen das autonome Fahren, da sie, auf der Basis von Sensordaten, lernen die Umwelt des Fahrzeugs zu interpretieren und Handlungsanweisungen aus Situationen abzuleiten. Dabei m\u00fcssen sie den so genannten &#8222;Long Tail&#8220; abdecken.<\/p>\n\n\n\n<p>Das bedeutet, dass es nicht ausreicht, nur die 95 % der Szenarien abzudecken, mit denen Fahrzeuge tagt\u00e4glich auf der Stra\u00dfe konfrontiert sind. Die ML-basierten autonomen Fahrfunktionen m\u00fcssen auch f\u00fcr die kniffligen 5 % der seltenen, aber m\u00f6glichen, F\u00e4lle trainieren und gleichzeitig ihre Leistung kontinuierlich verbessern, was f\u00fcr ein reines Kamerasystem enorme Mengen an Trainingsdaten erfordert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"563\" src=\"https:\/\/www.blickfeld.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Street-crossing_chalk-drawing_Beatles_small.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-37435\" srcset=\"https:\/\/www.blickfeld.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Street-crossing_chalk-drawing_Beatles_small.png 1000w, https:\/\/www.blickfeld.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Street-crossing_chalk-drawing_Beatles_small-300x169.png 300w, https:\/\/www.blickfeld.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Street-crossing_chalk-drawing_Beatles_small-768x432.png 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Nachteil von 2D-Technologie: Auf die Stra\u00dfe aufgezeichnete Personen werden von der Bilderkennungssoftware als tats\u00e4chliche Personen erkannt. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Mythos: LiDAR kann durch andere Sensoren ersetzt werden<\/h2>\n\n\n\n<p><br>Man h\u00f6rt immer wieder, dass LiDAR-Sensoren durch Kameras oder Radarsensoren ersetzbar sind. Um zu verstehen, warum dies nicht der Fall ist, werfen wir einen Blick darauf, wie unterschiedlich diese Sensortechnologien Objekte klassifizieren. Um die komplement\u00e4ren Funktionen zu sch\u00e4tzen ist es wichtig, die unterschiedlichen St\u00e4rken dieser Sensoren und die Art der erzeugten Daten zu verstehen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Kameras erstellen eine visuelle Repr\u00e4sentation der Welt in einem 2D-Bild und liefern Graustufen- oder Farbinformationen, Textur- und Kontrastdaten. Um diese Daten f\u00fcr weitere Anwendungen zu analysieren, wird eine Bilderkennungssoftware ben\u00f6tigt. Da Kameras ein passives Messprinzip verwenden, m\u00fcssen Objekte zur Erkennung zudem beleuchtet werden. Um 3D-Bilder zu erzeugen, werden zwei oder mehr Kameras sowie eine hohe Rechenleistung ben\u00f6tigt.<\/li>\n\n\n\n<li>Radar-Sensoren messen 3D-Informationen und messen Entfernung und Geschwindigkeit eines Objekts mit gro\u00dfer Pr\u00e4zision. Allerdings ist die Aufl\u00f6sung von Radardaten zu gering, um Objekte genau, also im Zentimeterbereich, zu erkennen und damit klassifizieren zu k\u00f6nnen.<\/li>\n\n\n\n<li>LiDAR-Sensoren erfassen Punkte in 3D und erstellen Punktwolken aus den Sensordaten. Objekte werden als Punktcluster dargestellt und basierend auf der Gr\u00f6\u00dfe dieser Cluster pr\u00e4zise erkannt, sodass sie sogar in verschiedene Kategorien wie Personen, Fahrzeuge, Kleintiere usw. eingeteilt werden k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>LiDAR sammelt sehr detaillierte und zuverl\u00e4ssige 3D-Informationen und gleicht damit Schw\u00e4chen anderer Sensortechnologien aus. Basierend auf der Kategorisierung von Objekten anhand von LiDAR-Daten k\u00f6nnen Kamera-Daten f\u00fcr eine tiefer gehende Analyse und anschauliche Darstellung genutzt werden. In \u00e4hnlicher Weise k\u00f6nnen Entfernungs- und Geschwindigkeitsdaten, die von einem Radar erfasst wurden, mit einem LiDAR verifiziert werden, um eine h\u00f6here Genauigkeit zu erreichen. Das bedeutet, dass alle sensorbasierten Anwendungen von einem Mix aus Kameras, Radarsystemen und LiDAR-Sensoren sowie anderer Sensorik profitieren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br>4. Mythos: LiDAR-Sensoren funktionieren nicht in schlechten Umgebungsbedingungen<\/h2>\n\n\n\n<p><br>Kameras funktionieren in der Regel nicht ohne ausreichende Umgebungsbeleuchtung, und <a href=\"https:\/\/www.blickfeld.com\/de\/anwendungen\/security\/\" target=\"_blank\" data-type=\"page\" data-id=\"14583\" rel=\"noreferrer noopener\">sicherheitskritischen Bereichen <\/a>wie gro\u00dfen Industrieanlagen oder Au\u00dfenarealen kann eine Kamera beispielsweise nur so weit &#8222;sehen&#8220;, wie der Bereich beleuchtet ist. Im Gegensatz dazu kann die Reichweite eines LiDAR unabh\u00e4ngig von den Lichtverh\u00e4ltnissen mehrere hundert Meter betragen, da die Technologie auf Infrarot-Laserstrahlen statt auf sichtbares Licht setzt. Das bedeutet, dass ein Sicherheitssystem, das mit einem LiDAR-Sensor ausgestattet ist, bei v\u00f6lliger Dunkelheit genauso gut Objekte erkennen kann wie bei Tageslicht \u2013 selbst wenn keine k\u00fcnstliche Beleuchtung vorhanden ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch bei schlechten Witterungsbedingungen wie Regen, Nebel, oder Schnee schneiden LiDAR-Sensoren besser ab als andere Sensortechnologien.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Regen beispielsweise, kommt den LiDAR-Sensoren ihr gro\u00dfer optischer Laserstrahl zu Gute: Selbst wenn dieser auf kleine Hindernisse wie Regentropfen oder Schneeflocken trifft, wird nur ein Teil des Laserstrahls blockiert, weshalb die Reichweite von LiDAR zwar beeinflusst wird, der Sensor aber im Regen nicht unbrauchbar wird. Die Reichweite von LiDAR kann dadurch zwar etwas verringert werden, der Sensor bleibt jedoch weiterhin einsatzf\u00e4hig \u2013 eine entscheidende Eigenschaft f\u00fcr Sicherheitssysteme, die rund um die Uhr bei jedem Wetter zuverl\u00e4ssig funktionieren m\u00fcssen. Dies ist unter anderem durch eine Funktion m\u00f6glich, die sich \u201e<a href=\"https:\/\/www.blickfeld.com\/de\/blog\/lidar-parameter-verstehen\/#Multiple-Returns\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Multiple Return<\/a>\u201c nennt. Dabei erkennt der Sensor, wenn der Laserstrahl auf mehrere \u201eObjekte\u201c trifft, und verarbeitet nur das Signal mit der st\u00e4rksten R\u00fcckreflexion. So werden beispielsweise die Reflektionen von Schneeflocken ignoriert, w\u00e4hrend reale Objekte korrekt detektiert werden. Im Vergleich dazu ist die Pixelgr\u00f6\u00dfe von Kameras viel kleiner als ein Regentropfen, was dazu f\u00fchren kann, dass deren Sichtfeld bei Niederschlag vollst\u00e4ndig beeintr\u00e4chtigt wird. <\/p>\n\n\n\n<p>Zudem haben LiDAR-Sensoren k\u00fcrzere Expositionszeiten, beziehungsweise eine h\u00f6here Ausl\u00f6segeschwindigkeit (ein Millionstel einer Sekunde), als Kameras (ein Tausendstel einer Sekunde), was bedeutet, dass ein Regentropfen nicht als Streifen \u00fcber mehrere Pixel, sondern in seiner urspr\u00fcnglichen Form erfasst wird.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.blickfeld.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Fog-camera-vs-LiDAR-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12230\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Mit LiDAR erzeugte Punktwolke bei starkem Nebel im Vergleich zu einem mit der Kamera aufgenommenen Bild<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Da LiDAR ein optisches Messystem ist, wird auch die Lasertechnologie bei Bedingungen wie starkem Regen, Nebel oder Schnee beeintr\u00e4chtigt. Dennoch liefert der Sensor auch in schwierigen Umweltbedingungen mehr wertvolle Daten als manch andere Technologie, wie z.B. die Kamera, wie im Bild oben zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br>5. Mythos: LiDAR-Sensoren sind teuer<\/h2>\n\n\n\n<p>Es gab eine Zeit, in der mechanische LiDAR-Sensoren die einzigen auf dem Markt erh\u00e4ltlichen waren. Dieser Sensor-Typ ist sehr teuer, gro\u00df und nicht automatisiert in gro\u00dfen Mengen produzierbar. MEMS (mikroelektromechanische Systeme) basierte Sensoren haben dies grundlegend ge\u00e4ndert. Die MEMS-Komponenten werden aus Silizium gefertigt, was sie produktionsskalierbar und damit sehr kosteneffizient macht. Kombiniert mit anderen Standardkomponenten und einer Technologie, die keine regelm\u00e4\u00dfige Wartung ben\u00f6tigt, werden<\/p>\n\n\n\n<p>Solid-State LiDAR-Sensoren deutlich erschwinglicher. In den letzten Jahren sind die Kosten f\u00fcr diese Sensoren von Tausenden von Dollar auf einige Hundert gesunken, und dieser Trend wird sich in Zukunft fortsetzen. In der Tat k\u00f6nnen Sensoren mit mittlerer Reichweite sogar zu dreistelligen Preisen erh\u00e4ltlich, wenn sie in gro\u00dfen Mengen produziert werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br>6. Mythos: MEMS-basierte LiDAR-Sensoren sind nicht besonders leistungsstark<\/h2>\n\n\n\n<p><br>W\u00e4hrend Vorteile wie hohe Skalierbarkeit und niedrige Kosten oft mit MEMS-basierten Sensoren in Verbindung gebracht werden, besagt ein weit verbreiteter Irrglaube, dass diese Ger\u00e4te eine geringe Reichweite haben. Dies r\u00fchrt von der Tatsache, dass MEMS-Spiegel in der Regel sehr klein sind (daher der Begriff &#8222;Mikro&#8220; in MEMS). Generell gilt: Je gr\u00f6\u00dfer der Spiegel, desto gr\u00f6\u00dfer der Erfassungsbereich und desto gr\u00f6\u00dfer die Reichweite. Blickfeld hat einen eigenen MEMS-Spiegel mit beeindruckenden Abmessungen von mehr als 10 Millimetern entwickelt, mit dem ein hoher Anteil der Photonen auf den Photodetektor gelenkt werden und somit eine hohe Reichweite erzielt werden kann.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.blickfeld.com\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/MEMS-Scanning-Module-118_2.jpg\" alt=\"MEMs have large mirrors that accentuate the range\" class=\"wp-image-12185\" style=\"width:762px;height:536px\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">MEMs LiDARs haben gro\u00dfe Spiegel, die die Reichweite erh\u00f6hen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der <a href=\"https:\/\/www.blickfeld.com\/de\/glossar\/#glossary-k\">koaxiale Aufbau<\/a> der Blickfeld-Sensoren erm\u00f6glicht zudem eine sehr effektive r\u00e4umliche Filterung, so dass die Lichtphotonen genau aus der Richtung gesammelt werden, aus der sie ausgesendet wurden. Dies minimiert das Hintergrundlicht und erm\u00f6glicht ein sehr hohes Signal-Rausch-Verh\u00e4ltnis, was die Reichweite noch weiter erh\u00f6ht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#f4f5f6\">F\u00fcr mehr Information zu den Besonderheiten der von Blickfeld eingesetzten MEMS-Technologie finden Sie in <a href=\"https:\/\/www.blickfeld.com\/de\/blog\/im-herzen-der-sensoren-mems-technologie-fuer-lidar\/\">diesem Blogpost<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies waren einige der g\u00e4ngigen LiDAR-Mythen \u00fcber die Technologie und ihre Anwendungen. Den zweiten Teil der Serie, in dem wir weitere Missverst\u00e4ndnisse aufkl\u00e4ren und beseitigen werden, finden Sie <a href=\"https:\/\/www.blickfeld.com\/de\/blog\/mit-den-lidar-mythen-aufgeraumt-teil-2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier auf dem Blog.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die LiDAR-Technologie bietet in vielen verschiedenen Anwendungsbereichen einen gro\u00dfen Mehrwert und hat das Potential, ganze Anwendungsfelder zu revolutionieren \u2013 doch es ranken sich auch zahlreiche Mythen und falsche Annahmen um die Technologie. Wir haben einmal zusammengetragen, welche Mythen uns am h\u00e4ufigsten zu Ohren kommen und hoffen, mit ihnen in dieser zweiteiligen Artikelserie aufr\u00e4umen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":30375,"template":"","blog-tags":[589,246,612],"blog-category":[155],"class_list":["post-4272","blog","type-blog","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","blog-tags-lidar-vs-camera-de","blog-tags-lidar-eigenschaften","blog-tags-technologie","blog-category-lidar-technologie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.blickfeld.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/blog\/4272","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.blickfeld.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/blog"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.blickfeld.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/blog"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.blickfeld.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.blickfeld.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/blog\/4272\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":37444,"href":"https:\/\/www.blickfeld.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/blog\/4272\/revisions\/37444"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.blickfeld.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/30375"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.blickfeld.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4272"}],"wp:term":[{"taxonomy":"blog-tags","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.blickfeld.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/blog-tags?post=4272"},{"taxonomy":"blog-category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.blickfeld.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/blog-category?post=4272"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}